Börsenmagazin vom 22.05.2026
Shownotes
Das wöchentliche Raiffeisen Börsenmagazin mit Anlagestratege Jeffrey Hochegger.
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00:00:02: Die Börsenwoche mit drei Fiesen.
00:00:04: Ein Rück- und Ausblick mit dem Anlagenstrateg, Jeffrey Hochhecker.
00:00:11: Schauen wir zurück!
00:00:16: Was ist in dieser Woche in der Finanzwelt passiert?
00:00:24: Aus Schweizer Anlegersicht war es scheinbar spektakulärer.
00:00:27: In der Grundtendenz aber klar positive Wochen gewesen.
00:00:31: Im Swiss Market Index waren diese Woche Alk und Lonza und Chivalang gefragt.
00:00:36: Aber auch die Pharma-Schwergewichte Novartis & Rosch haben den Mehrtal getrieben.
00:00:41: Für einen Dämpfer haben am Freitag die Jahreszahlen vom Schmuck- und Urkonzern Risma gesorgt.
00:00:46: Das erstaunt, die Achse sind nämlich zuerst gut in Handel gestartet – hat dann aber noch gegeben.
00:00:52: Für das Geschäftsjahr, wo per Ende März zehn gingen ist, hat das Unternehmen Erwartungen geschlagen.
00:00:57: Positiv ist auch, dass Risma in China zugleitet hat.
00:01:01: Zudem will das Unternehmen Dividenden erhöhen und eigene Aktien zurückkaufen.
00:01:06: Grund für die generell positive Grundstimmung an den Märten ist die Hoffnung der Anlegerinnen und Anlegers, dass es im Iran zu einer diplomatischen Lösung vom Konflikt könnte kommen.
00:01:17: Das hat zum Wochenausklang auch zur Entspannung des Ölpreises geführt.
00:01:22: Was für Implikationen die höcheren Energiekosten haben, hat sich z.B.
00:01:26: Walmart gezeigt.
00:01:28: Der weltgrösste Detailhändler hat nämlich vor höheren Treibstoffkosten gewahrt.
00:01:33: Das unterstreicht die entsprechenden Zweidrundeffekte.
00:01:40: Was ist dir letzte Woche besonders aufgefallen?
00:01:47: Sicher ein Video!
00:01:48: Der Mät hat gespannt auf die Quartalszahlen vom Halbleiterhersteller geschaut und sie haben überzeugt, der KI-Überflüger hat den Erwartungen von der Analyste übertroffen und gegenüber dem Vorjahresquartal zum Beispiel der Umsatz um ueufend achtzehnt Prozent, der Gewinn pro Aktie sogar um hundertsechzechsundvierzig Prozent gesteigert.
00:02:07: Das ist vor allem mit Blick auf die Grösse des Unternehmens beeindruckend.
00:02:11: Auch die Gewinnmarsche von über siebzig Prozent ist sehr attraktiv und zeigt, wie das Unternehmen der hohen Nachfrage und ihrer starken Wettbewerbsposition profitiert.
00:02:22: Aber das ist nicht alles – auch der Ausblick fällt höher aus als bislang erwartet!
00:02:26: Dass Anlegerinnen und Anlegers aber trotzdem Verhalte reagieren haben, liegt v.a.
00:02:31: daran, dass die Volaren seit Ende März rund ein Drittel zugelitten haben.
00:02:36: Als Anleger muss man sich immer fragen, wie lange so Wachstumsraten aufrechterhalten werden können.
00:02:41: Vor allem auch weil diese guten Ergebnisse Konkurrenz anziehen, die auch ein Stück von Kuchen wollen.
00:02:48: Und dass NVIDIA den ganzen Markt beschäftigt, lebt daran das weltweit wertvollste Unternehmen mit einer Gewichtung von über acht Prozent des breiten US-Märts sowie der Stimmung der Investoren und Investoren.
00:03:01: Aber auch ganz konkret die Kurzentwicklung vom Gesamtmarkt beeinflusst!
00:03:09: Und was erwarten wir uns in den nächsten Wochen?
00:03:16: Mit dem Auslaufen der Berichtssaison wird es ruhiger an der Unternehmensfront.
00:03:20: In der Schweiz rapportiert noch der Sensorspezialist Lem, der Gesundheitskonzern Galenica und das Chemieunternehmen Ottikon.
00:03:27: Auf der breiten Märde hat dies aber kein Einfluss mehr!
00:03:30: Der Fokus dürfte also wieder auf die Makrodaten unter Geopolitik liegen.
00:03:34: Gerade beim Krieg im Iran ist es schwierig etwas zu prognostizieren.
00:03:38: Als Optimist hofft man natürlich, dass es zu einer Lösung kommt und sich die Lage entspannt.
00:03:43: Als Pessimist würde man betonen, dass die Fronten zweit auseinander sind.
00:03:48: Und als Realist argumentiert man wahrscheinlich, dass der Konflikt niemand mehr etwas bringt.
00:03:53: Entsprechend haben aber Nachrichten rund um den Iran das Potenzial, die Märde in die eine oder andere Richtung zu bewegen.
00:04:01: In den USA schaut man sicher auch noch auf die PCE-Daten.
00:04:04: Das ist ein Maß für die Dürre wie sie der Privathaushalt in der USA trifft Und diese Daten gelten als bevorzugtes Inflationsmass der US-Notenbank Fed.
00:04:14: Aufgrund vom höheren Ölpreis ist es sicher mit einem Anstieg zu rechnen, was entsprechend höchere Zinsen in Aussicht stellen würde.
00:04:22: Dass dies auch an der Erwartung von den US-Fed entspricht, ging die Woche aus dem Protokoll der US Notenbank hervor.
00:04:29: Es wird also Delikat für den neuen FED-Chef Kevin Warsh zumal der US Präsident Donald Trump ja auf tiefere Zinzen gepostet.
00:04:38: Es bleibt also
00:04:52: spannend.
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